MR. Dr. med. Volkmar Lischka

Sehr verehrte Gäste, verehrte Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und
Herren,

seien Sie recht herzlich in dieser traditionsreichen Klinik begrüßt. Unser Haus, 1894 von Prof. Alt begründet, hat wie es in die Geschichte der Psychiatrie in Deutschland geschrieben ist, Höhen und unendliche Tiefen erlebt. Es gab aber immer auch neben ideologietreuen Mitläufern und Tätern Menschen, die sich dem Zeitgeist ihrer Epoche nicht blind unterwarfen, sondern mutig und kraftvoll für die Psychiatrie gewirkt haben.

Als Herr Prof. Tögel vor einem Jahr über die Idee sprach, diese Ausstellung in Uchtspringe zu platzieren, war ich überrascht und begeistert.

Es war mir selbstverständlich, dass die Tradition in Uchtspringe in Bezug auf analytische und tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie und die Verdienste um den Erhalt solchen Denkens auch während der Existenz der DDR doch auch einen gewissen Anspruch darstellt, die erste Ausstellung in dieser Form und Größe in Deutschland über Sigmund Freud in Uchtspringe zu platzieren. Wir freuen uns besonders darüber, dass diese unsere Überlegung offenbar richtig war und das  sowohl die Schirmherrschaft durch den Ministerpräsidenten  des Landes Sachsen-Anhalt Herrn Dr. Reinhard Höppner sowie unsere Gästeliste dies ausweisen.

So begrüße ich ganz besonders unseren Herrn Bürgermeister, den Landrat des Landkreises Stendal, Herrn Hellmuth, den Landtagsabgeordneten Herrn Schlaack, Herrn Staatssekretär Dr. Bodo Richter vom Kultusministerium des Landes
Sachsen-Anhalt, ganz besonders begrüße ich Herrn A.W. Freud aus London, er ist ein Enkel von Sigmund Freud
(der Sohn von Sigmund Freuds Sohn Martin)

Sehr geehrter Herr Michael Molnar, Sie als Forschungsdirektor des Freud-Museums in London haben wesentlichen Anteil, dass diese Ausstellung hier bei uns in Uchtspringe möglich wurde, seien Sie herzlich bedankt dafür und begrüßt.

Ich begrüße ganz herzlich den Geschäftsführer der Salus gGmbH, Herrn Volker Thesing, der mit außerordentlichem Interesse diese Ausstellung gefördert hat.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, diese Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Sigmund-Freud-Zentrum des Fachkrankenhauses Uchtspringe der Salus gGmbH und dem Förderverein Psychiatrie in Geschichte und Gegenwart e.V. konzipiert und organisiert worden. Sie wäre so nicht zustande gekommen, hätte nicht Herr Prof. Tögel, der Leiter unseres Sigmund-Freud-Zentrums, seine außerordentliche Professionalität zum Thema Freud eingebracht und hätte er nicht mit
seinem unerschütterlichen Durchsetzungswillen, seinem Charme und seiner liebenswerten Naivität den Mut am Gelingen eines solchen Unternehmens aufrecht erhalten. Sehr verehrter Herr Prof. Tögel, lieber Christfried, dafür herzlichen Dank.

Es gab auch eine ganze Reihe besonders tätige Helfer aus dem Arbeitsfeld des Krankenhauses, so das Team um unseren Tischlermeister Herrn Fleischer, das die Vitrinen der Ausstellung fertigte, das Team der Druckerei um Herrn Bischoff und Frau Weschke, die für die Druckereierzeugnisse Plakate, Einladungen, Ausstellungskatalog verantwortlich zeichnen. Dank auch an die Mitarbeiter der Elektrowerkstatt und unserer Schlosserei.

Besonders herzlichen Dank an Frau Petzke, der Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit der Geschäftsstelle der Salus gGmbH, die mit ihrer zündenden Begeisterung logistische und medienstrategische Aufgaben löste.

Vergessen seien auch nicht die Kollegen der psychiatrischen Klinik, die für die Ausstellungszeit wesentliche Arbeitsräume nicht nutzen können und nun für die Ausstellung unter eingegrenzten Bedingungen selbstverständlich weiterarbeiten.
 

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